Dornburg an der Saale - Das Schlösser Traumland

"... anmutige Gärten ziehen sich an Lusthäusern her; ich bewohne das alte neu aufgeputzte Schloss am südlichsten Ende. Die Aussicht ist herrlich und fröhlich, die Blumen blühen in den wohl unterhaltenen Gärten, die Traubengeländer sind reichlich behangen, und unter meinem Fenster sehe ich einen wohlgediehenen Weinberg ..."

 

Dies schrieb Goethe 1828 in einem Brief an Karl Friedrich Zelter und schwärmte von Dornburg.

kleines Rokokoschloß
Eines der Dornburger Schlösser

Am Rand eines Muschel-kalkplateaus mit herrlichem Ausblick in das reizvolle Saaletal befindet sich das einzigartige Ensemble der Dornburger Schlösser. Die drei Schlösser aus unterschiedlichen Epochen laden zu einer einmaligen Zeitreise ein. Die Mauern des Alten Schlosses berichten von Kaiser Otto dem Ersten. Im Renaissanceschloss können Besucher das Wirken Goethes in Dornburg nacherleben und im Rokokoschloss eröffnet die Dornburger Rosenkönigin zum Rosenfest im Juli alljährlich den bunt geschmückten Umzug. Einmalig ist auch der auf fünf Terrassen angelegte Park nach französischem und englischen Vorbild mit steil abfallenden Weinbergen, Rosenspalieren und Laubengängen.

Blick über Weinberg und Saaletal
Weinberg in Dornburg

«Dornburg, September 1828» 

(Johann Wolfgang von Goethe)

Früh, wenn Tal, Gebirg und Garten
Nebelschleiern sich enthüllen
Und dem sehnlichsten Erwarten
Blumenkelche bunt sich füllen;

Wenn der Äther, Wolken tragend,
Mit dem klaren Tage streitet
Und ein Ostwind, sie verjagend,
Blaue Sonnenbahn bereitet;

Dankst du dann, am Blick doch weidend,
Reiner Brust der Großen, Holden,
Wird die Sonne, rötlich scheidend,
Rings den Horizont vergolden.

   

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