Visita Leipzig

Halle an der Saale - 1.200 Jahre alt

Halle entwickelte sich von einem frühmittelalterlichen Salzort zu einem bedeutenden Kulturzentrum Sachsen-Anhalts. Die Tradition der salzschöpfenden Halloren ist heute noch lebendig.

Marktkirche mit Händeldenkmal ©

Während der Reformation residierte hier Kardinal Albrecht, Erzbischof von Magdeburg und Mainz, einer der mächtigsten Gegenspieler Martin Luthers. Dieser Renaissance-Fürst, mußte sich 1541 der Reformation beugen und die Stadt Halle verlassen. Umso bedeutender ist es, dass gerade in Halle die Totenmaske Martin Luthers aufbewahrt wird und in der Marktkirche besichtigt werden kann.

Blick über die Saale zur Burg Giebichenstein ©

Der berühmteste Sohn Halles ist Georg Friedrich Händel. 1685 in Halle geboren, war er der Schüler von Friedrich Wilhelm Zachow, dem Komponisten und Musikdirektor der Marktkirche Unser Lieben Frauen. 1702 wurde er Organist am Dom Halle. Das Geburtshaus Händels, zum Händeljahr wunderbar neu hergerichtet, ist ein Museum, dass auch eine Sammlung historischer Musikinstrumente enthält, die sehr ansprechend präsentiert werden. Überzeugen Sie sich selbst davon.

 

Halle ist aber auch eine Stadt der Wissenschaft und der schönen Künste. Davon zeugen sowohl die Universität Halle, an der bedeutende Philosophen und der Theologe August Hermann Francke, Begründer des halleschen Pietismus wirkten, als auch  die Burg Giebichenstein - die heutige Hochschule für Kunst und Design.

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